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Was will der Kunde morgen? |
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Standen Sie auch schon
mal im Getränkemarkt und haben
sich gefragt, warum man zum Beispiel
neben Apollinaris auch Römerquelle
oder San Pellegrino braucht? Verstehen
Sie diesen Wassertourismus über
den Brenner, die Karpaten oder deutsche
Mittelgebirge? Ich weiß, ein
Ökonom würde antworten,
dass der Konsument immer mehr Optionen
möchte. Er hat sein Budget, seine
individuellen Präferenzen und
danach entscheidet er. Und das nicht
nur beim Kauf von Mineralwasser.
Diese Tatsache
allein macht die heutige Aufgabe
der Automobilbranche schon
schwierig genug. Noch komplizierter
wird es aber, wenn Politiker,
Bürokraten und Aktivisten
bestimmen, welche Antriebstechnologien
die Industrie dem Verbraucher
zukünftig ins Autohaus
stellen muss. Hier wird nicht
nur versucht, gezielt in unternehmerische
Entscheidungen einer ganzen
Branche einzugreifen. Schlimmer
noch, der Souverän der
Ökonomie wird in der
heutigen Diskussion vollkommen
ausgeblendet.
Genau deshalb stellen wir
in Berlin die Frage: „Was
will der Kunde morgen?“
Ich glaube, er wird alles
wollen, wie beim Mineralwasser.
Vom reichweitenstarken Benziner
und Diesel über vermeintlich
saubere Elektrofahrzeuge bis
hin zu Car-Sharing-Angeboten.
Ich bin gespannt auf die Antworten unserer Referenten.
Kommen Sie nach Berlin. Denn ich bin ganz sicher: Diese
zwei Tage werden spannend. |
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Helmut Kluger
Herausgeber Automobilwoche |
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